Information zur Mitnahme von Haustieren auf Reisen nach Weißrussland / Belarus

Belarus: Mitnahme von Haustieren

Notwendige Dokumente für Haustiermitnahme

Wenn Sie Ihren Hund oder ein anderes Haustier mit nach Belarus nehmen möchten, benötigen Sie zwingend einen sogenannten EU-Heimtierausweises / Reisepasses, in dem die Kennzeichnung des Tieres durch eine Tätowierung oder einen Mikrochip dokumentiert ist. Für weitere Informationen zum EU-Heimtierausweis siehe hier.

Zur Einreise nach Belarus muß im EU-Heimtierausweis eine Tollwutimpfung eingetragen sein, die mindestens 15 Tage vor der Einreise durchgeführt wurde und höchstens 6 Monate zurückliegt. Beide Voraussetzungen für die Tollwutimpfung - mindesten 15 Tage und höchstens 6 Monate vorher - müssen bei Einreise erfüllt sein.

Zusätzlich ist ein aktuelles amtstierärztliches Gesundheitszeugnis erforderlich, das nicht älter als 10 Tage sein darf.

Die Einhaltung der genannten Regelungen und das Vorhandensein aller Dokumente wird bei Einreise von den belarussischen Behörden penibelst kontrolliert.

Kurzfristige Änderungen möglich

Es ist in jedem Fall zu empfehlen, sich bei der belarussischen Botschaft seines Landes rechtzeitig vor Reisebeginn über etwaige Einschränkungen oder zusätzliche Erfordernisse zu informieren, da kurzfristig Änderungen, etwa wegen auftretender Tierseuchen, auftreten können.

Wichtig: Regelungen für Wiedereinreise nach Deutschland

Beachten Sie unbedingt, daß die Rückreise mit dem zuvor ausgeführten Haustier aus Weißrussland nach Deutschland bereits als Einreise in die EU aus einem Drittstatt angesehen wird und entsprechend strengere Tollwutbestimmungen für die Einreise gelten.

Insbesondere ist eine Blutuntersuchung zum Nachweis von Antikörpern gegen Tollwut erforderlich. Diese Untersuchung muss mindestens 30 Tage nach der Impfung bzw. mind. 3 Monate vor der Einreise durch ein Tollwut-Referenzlabor erfolgen und ist vom Tierarzt im EU-Heimtierausweis bestätigen zu lassen.

Da auch die Bestimmungen in Deutschland sich ändern können, sollten Sie unbedingt frühzeitig Ihren Tierarzt konsultieren.

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