Jagdreisen nach Weißrussland / Jagd in Belarus: Jagd auf Wisent, Wolf, Elch, Auerhahn in Belarus

Jagdreisen nach Weißrussland - Jagd in Belarus

Jagdreisen nach Weißrussland

Belarus (Weißrussland) ist den meisten Jägern als Ziel für Jagdreisen noch relativ unbekannt. Dabei bietet das Land durch seine relativ dünne Besiedlung beste Voraussetzungen für Jagdfreunde. Weite Teile Weißrusslands sind durch eine ursprüngliche und in einigen Gegenden praktisch unberührte Natur geprägt. Allein etwa 40% der Fläche Weißrusslands sind mit Wäldern bedeckt, in denen sich viele aus dem Rest Europas bereits verschwundene oder stark dezimierte Wildtiere, wie Wolf, Wisent, Luchs, Elch und Auerhahn, ihren Lebensraum bewahren konnten oder erfolgreich neu angesiedelt wurden. Dazu kommen schier unendliche Wiesen, tausende phantastische, fisch- und wildreiche Seen im Norden, einmalige Moore und ausgedehnte Sumpflandschaften im Süden, die Jagdreisen nach Weißrussland zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

All diese natürlichen Reichtümer und die Gastfreundschaft seiner Bewohner machen Belarus zu einem lohnenden Reiseziel für Jagdreisen.

Den meisten Jägern ist der Nationalpark "Beloweshskaja Pustscha" ein Begriff, zumeist unter der polnischen Bezeichnung "Bialowieza-Urwald". Was viele nicht wissen: Der weitaus größere Teil (etwa zwei Drittel der Fläche) dieses im Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus liegenden ältesten Nationalparks Europas befindet sich auf weißrussischem Territorium.

Wisent - der europäische Verwandte der nordamerikanischen Büffel

Jagd in Belarus - Jagdreisen zur Jagd auf Wisent BüffelDie ursprüngliche Verbreitung des Wisents in Europa reichte von Spanien im Südwesten über Mitteleuropa bis nach Westsibirien. Auch in England und Südskandinavien lebten in früheren Jahrhunderten Wisente. Ursprünglich bevölkerten Wisente sowohl Wälder als auch offene Flächen. Erst durch Eingriffe des Menschen und dichtere Besiedlung ist der Wisent zu einem Tier der dichteren Wälder geworden.

Nachdem im 17. und 18. Jahrhundert die Zerstörung der großen zusammenhängenden Wälder und die immer dichter werdende menschliche Besiedlung für ein Verschwinden des Wisents aus einem Großteil seines ursprünglichen Verbreitungsgebietes sorgten, gab es zu Beginn des 19. Jahrhunderts nur noch in zwei Regionen wildlebende Wisente: im Wald von Bialowieza und im Kaukasus. Die auf dem Darß (seinerzeit einer der berühmtesten Urwälder des Deutschen Reiches) bis 1945 wild lebenden Wisente stammten dagegen bereits aus einer Wiederaussetzungsaktion.

Die Wisente im Wald von Bialowieza wurden erst um 1920 ausgerottet. Die Tiere waren zwar per Gesetz streng geschützt, doch in den Wirren im und nach dem Ersten Weltkrieg gingen die Bestände drastisch zurück und um 1920 wurden die letzten Tiere von Wilderern erlegt. Die heute in Polen und Weißrussland lebenden Wisente gehen auf Auswilderungen nach dem zweiten Weltkrieg zurück, wobei erste Neuansiedlungen bereits in den Zwanziger Jahren versucht wurden.

Eine Jagd auf den Wisent, den europäischen Büffel oder Bison, ist sicher auch für erfahrene Jäger keine alltägliche Herausforderung. Allein schon der Anblick eines wild lebenden ausgewachsenen Wisents ist ein unvergessliches Erlebnis. In Belarus lebende Wisente erreichen eine Körperhöhe von bis zu 2 Metern, eine Länge von bis zu 3,5m und ein Gewicht bis 1200 kg. Die Jagd auf Wisent in Weißrussland ist nur nach Vorbestellung und unter Führung eines für die Jagd in Belarus lizensierten Jagdveranstalters möglich und die Wisentjagd in Belarus ist auch für Jagdreisen auf die Zeit von September bis Februar/März (Zeiträume können variieren) beschränkt.

Westfalia Jagdreisen nach Weißrussland
Eine sehr schöne, informative Website zur Jagd in Belarus finden Sie bei diesenm Veranstalter von Jagdreisen nach Weißrussland. Es werden die verschiedenen Wildarten und Jagdformen ausführlich vorgestellt. Westfalia Jagdreisen ist einer der wenigen ausländischen Veranstalter, der Jagden im Nationalpark Belavezha Puscha anbieten kann.



Wolf: Jagd in Belarus (z.B. Telchany)

Eines der bekanntesten und schönsten Jagdreviere in Belarus ist der Wald von Telechany, etwa 200km hinter der polnisch/weißrussischen Grenze südwestlich der Stadt Baranovici gelegen. Auf 83 000 ha erstreckt sich eines der artenreichsten Waldgebiete des Landes zu dem auch der 2600 ha große See ?Wygonowskoje" gehört. Die reichhaltige Fauna dieses Gebietes zählt über 36 Säugetier- und 128 Vogelarten. 18 davon sind ins Rote Buch eingetragen. An jagdbarem Wild sind zu nennen: Elche, Schwarzwild, Rotwild, Rehe, Biber, Wölfe, Wisent/Bisons, Füchse, Auerhähne, Birkhähne, Enten, Waldschnepfen, Rebhühner, Haselhühner.

TNK - Jagd in Belarus
Der in Brest ansässige Veranstalter für Jagdaufenthalt und Angeltouren in Belarus ist die erste Adresse für Jagdreisen nach ins Revier von Telechany und Angelreisen in die Pripjat-Sümpfe (Nationalpark ?Pripjatsky?).


Jagdreisen nach Weißrussland - WolfjagdDie Teilnahme an einer Wolfsjagd wird von Außenstehenden oft als eine Heldentat angesehen, die grossen Mut und Tapferkeit verlangt. Auch Auslandsjäger haben in Weißrussland mit dem ersten Schneeausfall (im November oder Dezember) die Möglichkeit, an einer Wolfjagd teilzunehmen.

Eine Besonderheit der Jagd in Belarus ist die Wolfjagd durch Verlappen, eine auch in Russland verbreitete einzigartige Jagdmethode, die in anderen Ländern nicht sehr bekannt ist. Nachdem ein Wolfsrudel ausgemacht wurde, wird es mit einem Strick von einigen Kilometern Länge umkreist. An diesem Strick sind alle paar Meter die Lappen befestigt, die dieser Jagdweise den Namen geben. Da der Strick und die Lappen für mehrere Tage menschlichen Geruch behalten, bleiben die Wölfe (meistens) in dem so in dem umkreisten Gelände.




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